Abzocke Abwasser

Abzocke Abwasser

Abzocke Abwasser!
Die Bürger durch zu hohe Abwassergebühren Abgezockt

Die Stadtentwässerung (SEHI) will, bzw. muss die Abwassergebühren erheblich (fast 9%) erhöhen. Die zu Grunde liegenden Zahlen, die von SEHI geliefert wurden, sind wahrscheinlich zutreffend, jedoch für die Bürger nicht mehr nachprüfbar, da sie detailliert nicht mehr wie früher im Haushalt der Stadt auftauchen. Neben weniger Verbrauch, üblichen Kostensteigerungen (Personal, Energie etc.) wird nun unverblümt die eigentliche Ursache für die Erhöhungen erstmalig genannt: Nicht getätigte Investitionen in der Vergangenheit, so Prof. Dr. Gottschlich, Vorsitzender des Stadtverbandes der FDP.

Die Verwaltung hat unter tätiger Mithilfe von CDU und SPD Abwasser vor wenigen Jahren an eine AÖR zu einem erheblich überhöhtem Preis, geschätzt um ca. 30-40 Mio zu teuer, verkauft, um im letzten Moment Abwasser nicht im doppischen Haushalt bewerten zu müssen. Eine Gebührensenkung von ca. 15% wäre zwingend gewesen, da die Stadt die Differenz aus sehr hohen Abschreibungen und (nicht getätigten) Investitionen viele Jahre mit einem Betrag von 2-4 Mio je Jahr hat im Haushalt versickern lassen, und dies über viele Jahre. Dies war unzulässig, da Gebühren kostendeckend sein müssen, sog. „schwarze Null“; bei höheren Einnahmen folge zwingend eine Gebührensenkung, so Gottschlich weiter. Auf diesen Missstand habe die FDP jahrelang verwiesen. PDF-Flyer 2009

Nun müssen die erheblich zu hohen Kredite getilgt und die notwendigen von den Bürgern bereits bezahlten, aber nicht durchgeführten Investitionen ein weiteres Mal bezahlt werden.

Das Ganze ist eine vorhersehbare Abzocke der Bürger durch Ratsvertreter, die jedenfalls nicht die Interessen der Bürger im Sinne haben.

Die zu hohen Abwassergebühren schaden der Wirtschaft und bringen gerade Geringverdiener mit Kindern und jungen Eltern, die in der Regel noch nicht so viel verdienen durch die in immer höhere werdende zweite Miete in Schwierigkeiten.

Wirtschaftlich und sozial sowie eine konsequente Vertretung der Bürgerinteressen gehe anders, so Gottschlich abschließend.

Author: G. Schrader-Lauer

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